Eine felsige, lebendige Welt
Der dritte Planet von der Sonne ist an den Polen leicht abgeplattet. Ozeane, Kontinente, Eis, Luft und Lebewesen wirken zusammen. Nur auf der Erde ist Leben bislang nachgewiesen.
Vom metallischen Kern bis zu den Wolken: Lernen Sie den Planeten kennen, von dem aus wir das Universum beobachten.
Wolken erkennen ↓
Gerundete Werte: Örtliche Bedingungen, Jahreszeiten und Höhe beeinflussen zahlreiche Messwerte.
Der dritte Planet von der Sonne ist an den Polen leicht abgeplattet. Ozeane, Kontinente, Eis, Luft und Lebewesen wirken zusammen. Nur auf der Erde ist Leben bislang nachgewiesen.
Unter der Kruste liegt ein überwiegend fester Gesteinsmantel, der sich sehr langsam verformt. Der metallische äußere Kern ist flüssig, der innere Kern fest. Bewegungen im äußeren Kern erzeugen das Magnetfeld mit.
Bewegliche Lithosphärenplatten formen Gebirge, Gräben und Vulkane. Wasser zirkuliert zwischen Ozeanen, Luft, Boden, Flüssen und Eis durch Verdunstung, Kondensation, Niederschlag und Abfluss.
Die Rotation erzeugt Tag und Nacht. Der mittlere Sonnentag dauert 24 Stunden, etwas länger als eine Rotation gegenüber den Sternen, weil die Erde auch auf ihrer Bahn weiterzieht. Die Achsneigung verändert Sonnenhöhe und Tageslänge: Die Hemisphären erleben entgegengesetzte Jahreszeiten.
Bodennahe trockene Luft besteht zu etwa 78,08 % aus Stickstoff, 20,95 % aus Sauerstoff und 0,93 % aus Argon. Dazu kommen CO₂ und weitere Spurengase. Variabler Wasserdampf ist hier nicht mitgerechnet.
Die Atmosphäre transportiert Wärme und Feuchtigkeit. Wasserdampf, CO₂ und weitere Gase absorbieren einen Teil der infraroten Abstrahlung der Erde. Dieser natürliche Treibhauseffekt erwärmt die Oberfläche; zusätzliche menschliche Emissionen verstärken ihn.
Öffnen Sie eine Schicht, um ihre Rolle zu entdecken. Höhen sind Richtwerte, die Darstellung ist nicht maßstabsgetreu. Die durch geladene Teilchen definierte Ionosphäre überlappt mehrere Temperaturschichten.
Die äußere Hülle geht allmählich in den Weltraum über. Eine scharfe Grenze gibt es nicht; die Grenzen verändern sich mit der Sonnenaktivität.
Die Luft ist äußerst dünn. Energiereiche Strahlung erhöht die Teilchentemperatur. Diese hohe Temperatur entspricht nicht der Wärmeempfindung in dichter Luft.
Die Temperatur sinkt erneut. Viele Meteore leuchten hier auf und zerfallen. Nahe der Obergrenze können leuchtende Nachtwolken auftreten.
Sie enthält den Großteil des atmosphärischen Ozons, das einen Teil der solaren UV-Strahlung absorbiert. Die Temperatur steigt überwiegend mit der Höhe.
Hier entstehen fast alle Wolken und Wettererscheinungen. Die Obergrenze variiert mit Breite und Jahreszeit; meist sinkt die Temperatur mit der Höhe.
Wetter beschreibt den Zustand an einem Ort und Zeitpunkt; Klima dessen langfristige Statistik, häufig über 30 Jahre. Köppen unterscheidet fünf Hauptgruppen anhand von Temperatur und Niederschlag. Breite, Relief, Ozeane und Luftzirkulation prägen ihre Vielfalt.
Ganzjährig warm: äquatoriale Niederschläge oder wechselnde Regen- und Trockenzeiten in Savannen.
Niederschläge gleichen den Verdunstungsbedarf nicht aus. Wüsten und Steppen können heiß oder kalt sein.
Relativ milde Winter; dazu zählen ozeanische, mediterrane und feucht-subtropische Klimate.
Kalte Winter und starke Jahreszeitenunterschiede, besonders im Inneren nördlicher Kontinente.
Der wärmste Monat bleibt im Mittel unter 10 °C. Tundren- und Eisklimate unterscheiden sich.
Höhe und Exposition beeinflussen das örtliche Klima. Gebirge bilden keine sechste Köppen-Hauptgruppe, sondern Höhenstufen innerhalb eines regionalen Klimas.
Wolken bestehen aus Wassertröpfchen, Eiskristallen oder beidem; Wasserdampf selbst ist unsichtbar. Abkühlende feuchte Luft begünstigt Kondensation oder Eisbildung. Die WMO unterscheidet zehn Hauptgattungen, aus denen allein keine Wettervorhersage folgt.
Ungefähre Höhenbereiche für gemäßigte Breiten nach WMO. Die Stockwerke überlappen sich; an den Polen liegen sie tiefer, in den Tropen höher. Die Zeichnungen sind schematisch und nicht maßstabsgetreu.
10 Gattungen angezeigt
Feine weiße Federstreifen aus Eiskristallen.
WMO-Definition ansehen ↗Sehr kleine weiße Körnchen oder Wellen, meist ohne deutliche Schatten.
WMO-Definition ansehen ↗Ein durchscheinender weißlicher Schleier, dessen Kristalle Halos um Sonne oder Mond erzeugen können.
WMO-Definition ansehen ↗Weiße und graue Ballen oder Walzen, größer als Cirrocumulus-Elemente.
WMO-Definition ansehen ↗Eine graue oder blaugraue Schicht; dünne Teile lassen die Sonne wie durch Milchglas erkennen.
WMO-Definition ansehen ↗Eine dicke dunkle Schicht mit länger anhaltendem Regen oder Schnee; sie kann mehrere Stockwerke umfassen.
WMO-Definition ansehen ↗Große tiefe grauweiße Walzen oder Ballen, mit Lücken oder als zusammenhängende Schicht.
WMO-Definition ansehen ↗Eine tiefe gleichmäßige graue Schicht, teils mit Nieselregen. Nebel reicht bis zum Boden.
WMO-Definition ansehen ↗Einzelne Blumenkohlwolken, oft mit flacher Basis. Kleine Schönwetterwolken können stark in die Höhe wachsen.
WMO-Definition ansehen ↗Mächtige Wolkentürme, oft mit Amboss: Gewitter, starke Schauer und teils Hagel.
WMO-Definition ansehen ↗Ein wolkenloser Himmel ist nicht unbedingt ruhig. Dunst und Aerosole beeinflussen die Durchsicht; Luftunruhe verwischt Teleskopdetails und lässt Sterne funkeln. Cirren können Gestirne abschwächen. Notieren Sie Bewölkung, Transparenz und Luftunruhe im Beobachtungsbuch.
Wolken sind kein sicherer Sonnenfilter: Beobachten Sie die Sonne mit einem Instrument nur mit geeignetem frontseitigem Sonnenfilter. Bei Gewitter die Beobachtung abbrechen und Schutz suchen.
Universum · 23.10.2026