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Beobachter und Vermittler des Sternhimmels

Abd al-Rahman al-Sufi

903–986

Al-Sufi verglich antike Sternbeschreibungen mit eigenen Beobachtungen und arabischen Überlieferungen. Sein Buch der Fixsterne wurde zu einem bedeutenden Werk der mittelalterlichen Astronomie.

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Abd al-Rahman al-Sufi
Rückblickende Darstellung al-Sufis in einem Stich Albrecht Dürers, 1515; kein zu Lebzeiten entstandenes Porträt.
Albrecht Dürer · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle
Auf die Person zugeschnitten, verkleinert und in WebP umgewandelt.

Ein Leben für die Forschung

Der persische Astronom schrieb auf Arabisch und arbeitete im zehnten Jahrhundert in einer Gelehrtenkultur, die griechische Texte übersetzte, diskutierte und erweiterte. Himmelskunde beruhte auf Beobachtung und dem Vergleich überlieferter Kenntnisse.

Um 964 verfasste er das Buch der Fixsterne. Es behandelte die achtundvierzig Sternbilder der ptolemäischen Tradition und erläuterte Sternpositionen, Helligkeiten und Bezeichnungen mit zahlreichen Einzelheiten.

Den Beitrag verstehen

Die Sternbilder erscheinen in zwei Ansichten: so, wie sie am Himmel zu sehen sind, und so, wie sie auf einem Himmelsglobus dargestellt werden. Das erleichtert den Wechsel zwischen Beobachtung und geometrischem Modell.

Al-Sufi beschrieb einen kleinen nebligen Fleck in Andromeda, der gewöhnlich als historische Beobachtung der Galaxie verstanden wird. Ihre Natur als eigenes Sternsystem außerhalb der Milchstraße konnte er damals noch nicht kennen.

Was diese Arbeit veränderte

Sein Werk steht für eine aktive Weitergabe von Wissen. Einen Katalog zu bewahren bedeutet nicht nur Abschreiben, sondern kann auch heißen, seine Angaben am Himmel zu prüfen und zu verbessern.

Quellen und Referenzen