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Erforscher unsichtbarer Materie

Fritz Zwicky

1898–1974

Fritz Zwicky untersuchte anhand von Galaxienbewegungen Masse, die sich nicht direkt sehen ließ. Außerdem verband er Supernovaexplosionen mit der Entstehung von Neutronensternen.

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Fritz Zwicky
Foto Fritz Zwickys am Flughafen Zürich, 1960.
Comet Photo AG (Zürich) · CC BY-SA 4.0 · Bildquelle
Auf die Person zugeschnitten, verkleinert und in WebP umgewandelt.

Ein Leben für die Forschung

Der in Varna geborene Schweizer Physiker ging an das California Institute of Technology. Er kombinierte weitreichende theoretische Ideen mit systematischen Himmelsdurchmusterungen, insbesondere am Palomar-Observatorium.

Gemeinsam mit anderen suchte er in zahlreichen Galaxien nach seltenen Ereignissen. Vergleichbare Beobachtungsreihen halfen dabei, verschiedene Arten von Sternexplosionen voneinander zu unterscheiden und ihre physikalischen Ursachen zu erforschen.

Den Beitrag verstehen

1933 bemerkte er, dass sich die Galaxien im Comahaufen zu schnell bewegten, um allein durch die geschätzte leuchtende Masse zusammengehalten zu werden. Als Erklärung zog er zusätzliche dunkle Materie heran.

Mit Walter Baade schlug er 1934 vor, dass Supernovae mit der Entstehung von Neutronensternen verbunden seien. Damit verknüpften sie gewaltige Lichtausbrüche mit winzigen Überresten von außerordentlich hoher Dichte.

Was diese Arbeit veränderte

Seine ursprünglichen Zahlen waren ungenau, doch die Methode erwies sich als fruchtbar: Gravitationsbewegungen können unsichtbare Masse nachweisen. Sie bestimmen jedoch nicht allein, woraus dunkle Materie physikalisch besteht.

Quellen und Referenzen