Ein Leben für die Forschung
Der in Varna geborene Schweizer Physiker ging an das California Institute of Technology. Er kombinierte weitreichende theoretische Ideen mit systematischen Himmelsdurchmusterungen, insbesondere am Palomar-Observatorium.
Gemeinsam mit anderen suchte er in zahlreichen Galaxien nach seltenen Ereignissen. Vergleichbare Beobachtungsreihen halfen dabei, verschiedene Arten von Sternexplosionen voneinander zu unterscheiden und ihre physikalischen Ursachen zu erforschen.
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1933 bemerkte er, dass sich die Galaxien im Comahaufen zu schnell bewegten, um allein durch die geschätzte leuchtende Masse zusammengehalten zu werden. Als Erklärung zog er zusätzliche dunkle Materie heran.
Mit Walter Baade schlug er 1934 vor, dass Supernovae mit der Entstehung von Neutronensternen verbunden seien. Damit verknüpften sie gewaltige Lichtausbrüche mit winzigen Überresten von außerordentlich hoher Dichte.

