Ein Leben für die Forschung
In Harvard untersuchte sie fotografische Platten und suchte nach Sternen mit wechselnder Helligkeit. Besonders ergiebig waren die Magellanschen Wolken, weil sich dort viele veränderliche Sterne innerhalb desselben Systems vergleichen ließen.
Die Sterne der Kleinen Magellanschen Wolke sind ungefähr gleich weit von der Erde entfernt. Unterschiede ihrer scheinbaren Helligkeit konnten deshalb verglichen werden, ohne dass stark unterschiedliche Entfernungen das Gesamtbild verfälschten.
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1908 erkannte Leavitt den Zusammenhang und präzisierte ihn 1912: Cepheiden mit längeren Perioden sind leuchtkräftiger. Nach einer Kalibrierung lässt sich aus der gemessenen Periode die tatsächliche Leuchtkraft ableiten.
Vergleicht man diese mit der auf der Erde empfangenen Helligkeit, ergibt sich eine Entfernung. Die Methode wurde ein zentraler Bestandteil der kosmischen Entfernungsleiter und half Hubble bei der Erforschung anderer Galaxien.

