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Erforscherin der Herkunft chemischer Elemente

Margaret Burbidge

1919–2020

Margaret Burbidge verband gemessene Elementhäufigkeiten in Sternen mit den Reaktionen ihrer Entstehung. Damit half sie, die Herkunft eines großen Teils der gewöhnlichen kosmischen Materie zu erklären.

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Margaret Burbidge
Foto von Margaret Burbidge am Mount Holyoke College, 1974.
AIP Emilio Segrè Visual Archives, Blustine Collection, Gift of Martin Blustine · Attribution · Bildquelle
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Ein Leben für die Forschung

Sie wurde in England geboren und als Astronomin ausgebildet. Ihre weitere Laufbahn führte sie in die USA, insbesondere an die University of California San Diego. Teleskopbeobachtungen blieben ein Schwerpunkt ihrer Forschung.

Weil sie eine Frau war, wurde ihr der Zugang zu bestimmten Instrumenten erschwert. Sie setzte sich für gleiche Forschungsmöglichkeiten ein und untersuchte neben Sternen auch aktive Galaxien sowie Instrumente für die Weltraumastronomie.

Den Beitrag verstehen

1957 veröffentlichte sie mit Geoffrey Burbidge, William Fowler und Fred Hoyle die als B²FH bekannte Übersicht zur Elemententstehung in Sternen. Ihre spektroskopische Erfahrung verankerte die Erklärung in tatsächlich beobachteten Elementhäufigkeiten.

Die Arbeit beschrieb verschiedene Prozesse, darunter Kernfusion und Neutroneneinfang. Nicht sämtliche Elemente entstehen jedoch in Sternen: Ein Großteil des Wasserstoffs und Heliums stammt aus der Frühzeit des Universums.

Was diese Arbeit veränderte

Ihr Werk zeigt, wie Beobachtung und Kernphysik gemeinsam die chemische Geschichte des Kosmos erschließen können, bis hin zur Herkunft der Atome unseres eigenen Körpers.

Quellen und Referenzen