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Erforscher des Universums jenseits der Milchstraße

Edwin Hubble

1889–1953

Edwin Hubble lieferte Belege dafür, dass einige Nebel ferne Galaxien sind. Seine Messungen von Entfernungen und Fluchtgeschwindigkeiten stützten anschließend das Bild eines expandierenden Universums.

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Edwin Hubble
Foto Edwin Hubbles von Johan Hagemeyer, 1931.
Johan Hagemeyer · Public domain · Bildquelle
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Ein Leben für die Forschung

Nach seiner Ausbildung in Chicago und Oxford arbeitete er am Mount-Wilson-Observatorium. Das große Hooker-Teleskop erlaubte ihm, lichtschwache Objekte genauer zu untersuchen, als dies mit kleineren Instrumenten möglich war.

Im Andromedanebel identifizierte er Cepheiden und bestimmte mit Leavitts Beziehung ihre Entfernung. Die 1924 bekannt gegebenen Ergebnisse zeigten, dass dieses System weit außerhalb der Milchstraße liegen musste.

Den Beitrag verstehen

1929 veröffentlichte er eine Beziehung zwischen Galaxienentfernungen und Fluchtgeschwindigkeiten. Sie beruhte auf gemeinsamer Vorarbeit, insbesondere auf den Spektralmessungen Vesto Sliphers und auf Beobachtungen Milton Humasons.

Diese Beziehung passte zu einem theoretischen Ansatz, den Georges Lemaître bereits entwickelt hatte. Sie stützte ein dynamisches Weltbild: Auf großen Skalen wachsen die Abstände zwischen Galaxien, die nicht gravitativ miteinander gebunden sind.

Was diese Arbeit veränderte

Hubble veränderte damit den Maßstab unserer Karte des Universums und trug zum Verständnis seiner Geschichte bei. Seine Ergebnisse bauten auf den Methoden und Messungen vieler anderer auf.

Quellen und Referenzen