Ein Leben für die Forschung
Nach seiner Ausbildung in Chicago und Oxford arbeitete er am Mount-Wilson-Observatorium. Das große Hooker-Teleskop erlaubte ihm, lichtschwache Objekte genauer zu untersuchen, als dies mit kleineren Instrumenten möglich war.
Im Andromedanebel identifizierte er Cepheiden und bestimmte mit Leavitts Beziehung ihre Entfernung. Die 1924 bekannt gegebenen Ergebnisse zeigten, dass dieses System weit außerhalb der Milchstraße liegen musste.
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1929 veröffentlichte er eine Beziehung zwischen Galaxienentfernungen und Fluchtgeschwindigkeiten. Sie beruhte auf gemeinsamer Vorarbeit, insbesondere auf den Spektralmessungen Vesto Sliphers und auf Beobachtungen Milton Humasons.
Diese Beziehung passte zu einem theoretischen Ansatz, den Georges Lemaître bereits entwickelt hatte. Sie stützte ein dynamisches Weltbild: Auf großen Skalen wachsen die Abstände zwischen Galaxien, die nicht gravitativ miteinander gebunden sind.

