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Theoretiker der Gravitationswellenastronomie

Kip Thorne

1940–

Kip Thorne half, Signale kompakter Himmelskörper vorherzusagen und das LIGO-Projekt aufzubauen. Gravitationswellen eröffneten dadurch neben dem Licht einen weiteren Zugang zur Erforschung des Universums.

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Kip Thorne
Dokumentarisches Foto.
Keenan Pepper · CC BY-SA 3.0 · Bildquelle
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Ein Leben für die Forschung

Er wurde in den USA geboren, studierte am California Institute of Technology und in Princeton und kehrte danach nach Caltech zurück. Seine Forschung behandelt allgemeine Relativität, Schwarze Löcher und Materie unter extremen Gravitationsbedingungen.

Gemeinsam mit Rainer Weiss und Ronald Drever gehörte er zu den Begründern von LIGO. Jahrzehntelange Teamarbeit war notwendig, um mit Laserstrahlen außerordentlich kleine Abstandsänderungen messbar zu machen.

Den Beitrag verstehen

Systeme wie zwei einander umkreisende Schwarze Löcher verändern die Raumzeit und senden Gravitationswellen aus. Theorien und numerische Berechnungen erlauben es, deren Muster in Messungen zu erkennen und Eigenschaften der Quellen abzuleiten.

Das erste direkt von LIGO gemessene Signal wurde im September 2015 registriert und 2016 bekannt gegeben. Es stammte von der Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher und eröffnete eine Ergänzung zur Astronomie mit elektromagnetischer Strahlung.

Was diese Arbeit veränderte

Thorne erhielt 2017 gemeinsam mit Weiss und Barry Barish den Physiknobelpreis. Hinter der ausgezeichneten Entdeckung stehen zahlreiche Forschende, technische Fachkräfte und beteiligte Einrichtungen.

Quellen und Referenzen