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Mathematiker der Himmelsmechanik

Pierre-Simon Laplace

1749–1827

Pierre-Simon Laplace wandte mathematische Analyse auf Gravitation und Planetenbewegungen an. Unregelmäßigkeiten im Sonnensystem wollte er durch die gegenseitigen Einwirkungen seiner verschiedenen Körper erklären.

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Pierre-Simon Laplace
Gemaltes Porträt von Laplace von Johann Ernst Heinsius.
Johann Ernst Heinsius · Public domain · Bildquelle
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Ein Leben für die Forschung

Er wurde in der Normandie geboren und ging nach Paris. In einer Zeit großer politischer Umbrüche entwickelte er eine wissenschaftliche Laufbahn in Mechanik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und mathematischer Physik.

Viele seiner Untersuchungen fasste er in der zwischen 1799 und 1825 veröffentlichten Mécanique céleste zusammen. Das Werk machte Newtons Gesetze zu leistungsfähigen Rechenverfahren für Systeme aus mehreren Körpern.

Den Beitrag verstehen

Auf Planeten wirkt nicht nur die Anziehung der Sonne: Auch ihre gegenseitige Gravitation verändert die Bahnen. Laplace untersuchte solche Störungen, um Bahnabweichungen zu erklären und die langfristige Stabilität des Sonnensystems zu prüfen.

1796 schlug er außerdem eine Entstehung der Planeten aus einem rotierenden Nebel vor. Diese historische Hypothese unterscheidet sich in wichtigen Punkten von heutigen Modellen, sucht aber bereits nach einem gemeinsamen physikalischen Ursprung.

Was diese Arbeit veränderte

Sein Vermächtnis ist die Verbindung von Beobachtung, Berechnung und allgemeinen Naturgesetzen. Die moderne Chaosforschung hat später genauer gezeigt, wo Aussagen zur Stabilität über besonders lange Zeiträume an Grenzen stoßen.

Quellen und Referenzen