Ein Leben für die Forschung
Er wurde in England geboren und studierte Mathematik in London und Cambridge. Seine Forschung verbindet Geometrie, Relativität und neue Darstellungen der Struktur der Raumzeit.
Penrose entwickelte Methoden, um die globalen Eigenschaften einer Raumzeit zu untersuchen, ohne jede Einzelheit einer speziellen Lösung der Einstein-Gleichungen auszurechnen. Damit wurden neue physikalische Fragestellungen mathematisch zugänglich.
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1965 bewies er unter genau benannten Voraussetzungen einen Singularitätssatz für den Gravitationskollaps. Das Ergebnis setzt keinen vollkommen kugelsymmetrischen Stern voraus und gab der Theorie Schwarzer Löcher eine wesentlich allgemeinere Grundlage.
Eine Singularität kennzeichnet dabei eine Grenze der klassischen Beschreibung, etwa weil bestimmte Bahnen nicht weitergeführt werden können. Der Satz erklärt nicht allein, was mit Materie auf sämtlichen physikalischen Skalen tatsächlich geschieht.

