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Quantenphysiker der Schwarzen Löcher

Stephen Hawking

1942–2018

Stephen Hawking verband Gravitation, Quantenphysik und Thermodynamik. Er sagte voraus, dass Schwarze Löcher Strahlung abgeben können, und veränderte damit grundlegende Fragen über diese extremen Objekte.

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Stephen Hawking
Dokumentarisches Foto.
Photographer: Doug Wheller, cropped and tweaked by W.carter · CC BY 2.0 · Bildquelle
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Ein Leben für die Forschung

Er wurde in Oxford geboren und studierte dort, bevor er nach Cambridge wechselte. Trotz einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung setzte er seine Forschung mit menschlicher Unterstützung und angepassten Kommunikationshilfen fort.

Seine frühen Arbeiten untersuchten Singularitäten in der allgemeinen Relativitätstheorie, in engem Zusammenhang mit Roger Penroses Forschung. Dabei ging es um Bedingungen, unter denen die klassische Beschreibung der Raumzeit an Grenzen stößt.

Den Beitrag verstehen

1974 zeigte Hawking, dass Quanteneffekte nahe einem Ereignishorizont einem Schwarzen Loch eine Temperatur und Strahlung zuordnen. Ein gewöhnlich als vollständig dunkel beschriebenes Objekt kann dadurch Energie verlieren.

Dieses theoretische Ergebnis, die Hawking-Strahlung, wurde bei astrophysikalischen Schwarzen Löchern bislang nicht direkt beobachtet. Es führt zu grundlegenden Fragen über Information und die Vereinbarkeit von Gravitation und Quantenmechanik.

Was diese Arbeit veränderte

Mit seinem Buch Eine kurze Geschichte der Zeit von 1988 machte er solche Themen einem breiten Publikum zugänglich. Er vermittelte, dass selbst große ungelöste kosmologische Fragen wissenschaftlich untersucht werden können.

Quellen und Referenzen