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Theoretiker von Sternleben und Sternende

Subrahmanyan Chandrasekhar

1910–1995

Chandrasekhar zeigte, dass ein Weißer Zwerg nicht beliebig viel Masse tragen kann. Diese Grenze wurde zu einer wichtigen Grundlage für das Verständnis möglicher Sternüberreste.

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Subrahmanyan Chandrasekhar
Dokumentarisches Foto.
AIP · Public domain · Bildquelle
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Ein Leben für die Forschung

Er wurde in Lahore geboren, das damals zu Britisch-Indien gehörte, studierte in Madras und ging 1930 nach Cambridge. Später forschte und lehrte er viele Jahrzehnte an der Universität Chicago.

Seine mathematisch anspruchsvollen Arbeiten umfassten Sternaufbau, Strahlungstransport, Sternsystemdynamik und Schwarze Löcher. Dabei überprüfte er immer wieder die physikalischen Grundlagen der verwendeten Modelle.

Den Beitrag verstehen

In einem Weißen Zwerg verhindert vor allem ein Quanteneffekt den weiteren Kollaps: der Entartungsdruck der Elektronen. Chandrasekhar berücksichtigte zusätzlich die Relativität und zeigte, dass dieser Druck nur eine begrenzte Masse stabilisieren kann.

Im üblichen Fall liegt die Grenze bei ungefähr 1,4 Sonnenmassen. Gemeint ist die Masse des Weißen Zwergs selbst, nicht unmittelbar die Anfangsmasse seines Vorläufersterns. Oberhalb dieser Grenze müssen je nach Umständen andere Zustände oder eine Zerstörung betrachtet werden.

Was diese Arbeit veränderte

Der gemeinsam mit William Fowler verliehene Physiknobelpreis 1983 würdigte seine theoretischen Arbeiten zu Prozessen, die Aufbau und Entwicklung von Sternen bestimmen.

Quellen und Referenzen