Ein Leben für die Forschung
Der Londoner errichtete eine private Sternwarte und verband sein Teleskop mit einem Spektroskop. Gemeinsam mit dem Chemiker William Allen Miller verglich er Spektrallinien von Sternen mit den im Labor gemessenen Signaturen bekannter Stoffe.
Nach ihrer Heirat 1875 wurde Margaret Lindsay Huggins eine wichtige wissenschaftliche Partnerin, besonders bei fotografischen Verfahren. Ihre gemeinsame Arbeit erweiterte die Spektralanalyse über die Möglichkeiten der unmittelbaren Beobachtung mit dem Auge hinaus.
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1864 fand Huggins in einigen Nebeln einzelne helle Linien. Solche Spektren zeigten leuchtendes Gas, während viele Sterne ein kontinuierliches Spektrum mit dunklen Linien besitzen. Hinter dem Begriff Nebel verbargen sich somit physikalisch unterschiedliche Objekte.
Außerdem untersuchte er Bewegungen anhand verschobener Spektrallinien und des Dopplereffekts. Licht wurde so zu einem Werkzeug, um unerreichbare Himmelskörper physikalisch zu erforschen.

