Ein Leben für die Forschung
Sie wurde im schottischen Dundee geboren, wanderte in die USA aus und arbeitete später an der Harvard-Sternwarte. Dort gehörte sie zur Gruppe von Frauen, die Himmelsaufnahmen vermessen und wissenschaftlich auswerten sollte.
Fleming übernahm die Organisation dieser gemeinsamen Arbeit und wurde 1899 zur Kuratorin der astronomischen Fotografien ernannt. Das Archiv machte es möglich, den Himmel über große Zeiträume hinweg zu vergleichen.
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Sie ordnete Sterne nach ihren Spektren, insbesondere anhand der Wasserstofflinien. Der 1890 veröffentlichte Draper-Katalog enthielt mehr als zehntausend Klassifizierungen. Spätere Forschende entwickelten diese grundlegende Arbeit weiter und änderten die Einteilung.
Bei der Untersuchung der Aufnahmen erkannte sie auch ungewöhnliche Objekte. 1888 identifizierte sie den Pferdekopfnebel auf einer fotografischen Platte. Ihre Leistung bestand in der Deutung der Aufnahme, nicht darin, sie selbst aufgenommen zu haben.

